Wie es mit der E-Mobilität unter der Ampel weitergeht

Wie es mit der E-Mobilität unter der Ampel weitergeht

Koalitionsverhandlungen

21.11.2021

SPD, Grüne und FDP beraten über zukünftige Subventionen für die Verkehrswende. Bestehende Fördermöglichkeiten für E-Autos könnten entfallen.

Von: Sascha Winkel

Zurzeit gibt es einen regelrechten Boom bei den Neuzulassungen von Elektroautos. 2021 wurden bislang mehr Elektroautos zugelassen als Diesel – möglicherweise der Beginn einer neuen Ära. Ein wichtiger Teil bei der Kaufentscheidung sind für den Verbraucher die großzügigen Fördermöglichkeiten. Da ist es nicht verwunderlich, dass diese Subventionen ein zentraler Aspekt der Koalitionsverhandlungen, genauer der Arbeitsgruppe Mobilität, sind.

Laut Informationen des Nachrichtenmagazins SPIEGEL könnten nun sogenannte Plug-in-Hybridmodelle, also Fahrzeuge, die sowohl rein elektrisch als auch über einen Verbrennungsmotor betrieben werden, aus der Förderung herausfallen. Und auch die die Höhe der Förderungen von rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen steht zur Disposition.

FDP und Grüne haben dabei unterschiedliche Vorstellungen. Während der Coronapandemie wurde eine sogenannte „Innovationsprämie“ von der Bundesregierung aufgelegt, die den Zuschuss der Bundesregierung bei einem elektrisch betriebenen Fahrzeug von 3000 Euro auf 6000 Euro erhöht. Weitere 3000 Euro gibt der Hersteller noch dazu. Diese Innovationsprämie läuft zum 1.1.2022 aus. Wie hoch die Prämie dann im nächsten Jahr sein wird, wird sich zeigen. Vermutlich niedriger, der SPIEGEL spricht von insgesamt 7500 Euro.

Wer jetzt schon weiß, dass er seinen Fuhrpark umstellen will, sollte also schnell handeln!