Greenpeace sieht Kostenvorteile beim E-Auto

Greenpeace sieht Kostenvorteile beim E-Auto

E-Mobilität

11.05.2022

Studie bestätigt E-Auto als günstige Mobilitätslösung.

Von: Matthias Otte, Frankfurt am Main

Eine neue Greenpeace-Studie hat die Kosten unterschiedlicher Mobilitätsformen für vier verschiedene Haushaltstypen miteinander verglichen. Dabei kommen drei verschiedene Mobilitätsoptionen besonders gut weg: das Elektroauto, das Nahverkehrsabo und die Kombination aus Nahverkehr und Fahrrad. 

Im Einzelnen hat die Studie die Kosten des Nahverkehrs, eines kompakten Benziners, eines Diesel-SUVs, eines E-Autos sowie die Kombination von Rad und Bahn ab einer Strecke von mehr als zehn Kilometern und Carsharing bewertet. Analysiert wurden die Möglichkeiten für einen Single-Haushalt, einen 2-Personen-Haushalt, eine Familie mit zwei Kindern unter 14 Jahren und eine Familie mit zwei Kindern über 14 Jahren. Die Studie hat auch Nebenkosten Vergünstigungen berücksichtigt.

Die Kostenspannen sowie die daraus resultierenden Sparpotenziale sind enorm. Sie reichen etwa beim Single-Haushalt ab einer Strecke von mehr als zehn Kilometern per Rad und Bahn von 175 Euro bis zu 868 Euro für einen Diesel-SUV pro Monat. Auch bei einem 2-Personen-Haushalt und einer Familie mit zwei Kindern unter 14 Jahren liegt die Kombination aus Rad und Bahn vorn: mit Kosten von 529 Euro noch günstiger als das Elektroauto. Zugleich ist das E-Auto im Vergleich zu einem Diesel-SUV ganze 288 Euro im Monat günstiger. Bei einer Familie mit zwei Kindern über 14 Jahren ist dann das Elektroauto mit monatlichen Kosten von 580 Euro im Vorteil. Die Kosten für einen Benziner liegen bei 763 Euro und für die Kombination aus Rad und Bahn sogar bei 790 Euro.